Winterferien

Nachdem ich nun schon eine ganze Weile keinen Beitrag zur Fortführung meiner Zwischenbilanz zu Stande bringe, wollte ich mich trotzdem endlich mal wieder melden. Obwohl ich gerade 2 Wochen Winterferien hatte, habe ich einfach keine ruhige Minute gefunden um meine Gedanken für einen dritten Beitrag zu ordnen. Seit dem Jahreswechsel habe ich das Gefühl das mir die Zeit zwischen den Fingern zerrinnt und meine Rückkehr nach Deutschland (am 10. Juni) rückt bedrohlich näher und schlägt mir etwas auf’s Gemüt. Ich habe plötzlich Angst bekommen, nicht genug von meiner Zeit in Frankreich zu profitieren. Schließlich möchte ich nicht nach einem Jahr zurückkehren und feststellen, was ich alles noch hätte machen wollen. Deswegen habe ich mir vorgenommen in den 3 Monaten, die mir noch bleiben, möglichst viele Fotos zu machen, alles zu probieren, auf das ich noch neugierig bin und vor Allem ganz bewusst die Zeit mit meiner Gastfamilie und meinen Freunden hier zu genießen. Allerdings habe ich mich gleichzeitig einer Herausforderung gestellt, die mich während der Ferien eher an meinen Schreibtisch gefesselt hat und in den folgenden 8 Wochen auch ziemlich einnehmen wird: Ich habe mir den Kopf gestezt, die Prüfung für das Sprachzertifikar DALF C1 (diplôme approfondi de langue française) abzulegen. Obwohl ich während meines Aufenthalts wirklich enorm viel gelernt habe, fehlt mir noch ein bisschen bis zu diesem ziemlich hohen Niveau. Außerdem erfordert die Prüfung eine gewisse Methodik, da man nicht nur Zeitungsartikel und Radiobeiträge verstehen muss, sondern auch selber seine Meinung überzeugend (schriftlich, sowie mündlich) vertreten soll. Kurz, ich habe mich einem ganz schönen Mamutprojekt für die kurze Vorbereitungszeit angenommen, aber bin eigentlich motiviert genug um mich da durchzukämpfen.

Aber zurück zu dem angenehmeren Teil meiner Ferien: Ich habe mir jeden Morgen ausführlich Zeit für meine kleinen Fitnessübungen gegönnt. Die ersten Tage war ich sogar Joggen, aber nachdem es geschneit hatte, habe ich meine Motivation nicht mehr wieder gefunden. (Obwohl das Wetter mit dem Märzbeginn wirklich frühlingshaft geworden ist.) Außerdem habe ich mich ein paar Mal mit Freunden getroffen; genau genommen mit Bianca, einer Österreicherin, mit der ich mich vom ersten Moment an super verstanden habe und Stunden lang einfach nur quatschen kann, und Cyrus, dem Amerikaner, den ich bereits ab und zu erwähnt habe. Letzterer war auch gestern mit seiner Gastfamilie zum Abendessen da, für das ich unter anderem ein deutsches Roggenbrot gebacken habe (allerdings mit Hilfe einer Backmischung, die meine Eltern geschickt haben), was super gut vor Allem bei meiner Gastmuttter angekommen ist. Außerdem haben wir den 1. Geburtstag meines kleinen Gastneffens gefeiert, für den meine Gastmutter zwei total süße Kuchen im König der Löwen Design gebacken hat. Ansonsten haben mir eher die kleinen Momente mit meinen Gastschwestern die Ferien versüßt, wenn wir Cookies gebacken, unsere Lieblingsserie oder eine Reportage geschaut, Schokocrossies gemacht, uns bei einer Quizzsendung duelliert, meine Gastmutter zum Linedance begleitet oder einfach nur Blödsinn gemacht haben…

Nach 2 schönen Ferienwochen beginnt also morgen wieder der etwas schlichtere Schulalltag. Ich gebe mir Mühe das ein nächster Beitrag nicht allzu lange auf sich warten lässt. Bis dahin ganz liebe Grüße aus Angers!

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